Eine der Fragen, die in meiner Praxis sehr oft gestellt wird, ist die nach der romantischen Liebe. Diese Frage taucht in unterschiedlichen Formulierungen auf, zum Beispiel: „Ist er/sie gut für mich?“, „Liebt er/sie mich auch?“, „Warum ziehe ich immer den gleichen Typ Mann oder Frau an, und es klappt nie?“, „Warum ist es so schwierig, einen Partner zu finden?“ Die Formulierungen mögen verschieden sein, aber die Antwort ist im Kern immer ähnlich.
Ich habe einmal ein schönes Bild von der Akasha-Chronik zu diesem Thema bekommen, das ich hier gern mit euch teilen möchte. Eine Klientin von mir wollte wissen, ob ein bestimmter Mann sie liebt und ob er gut für sie ist. Die Lehrer und Meister der Akasha-Chronik haben uns dazu das Bild einer Blume gezeigt: Im Normalfall, wenn eine Blume auf einer Wiese wächst, bekommt sie von allen Seiten Licht. Sie wächst ruhig, glücklich und zufrieden. Wenn die Blume jedoch in einen Blumentopf in ein Zimmer gestellt wird, wo nur wenig Licht vorhanden ist, richtet sie sich immer zum Fenster aus – zu der Stelle, von der das Licht kommt. Das Licht steht hier für die Liebe, und die Blumen – das sind wir. Wenn alles in unserem Leben im Gleichgewicht ist, bekommen wir von Anfang an viel Liebe: Unsere Eltern und Verwandten lieben uns, unsere Freunde und Lehrer mögen uns, und wir mögen uns selbst. Die Liebe strömt zu uns von allen Seiten, und wir wachsen gesund heran, ohne später im Leben Probleme mit der Liebe zu haben. Wenn das jedoch in unserer Kindheit nicht der Fall war, dann sind wir wie die Blume im dunklen Zimmer. Wir suchen verzweifelt nach einer „Lichtquelle“, nach Liebe – einfach nur, um zu überleben.
Was wir oft tun, ist, diese Licht- oder Liebesquelle im Außen zu suchen. An sich ist das nicht falsch! Das Problem ist nur, dass es in manchen Momenten in unserem Leben keine solche Quelle im Außen gibt. Und wenn sich doch eine zeigt, stürzen wir uns oft sofort darauf – weil es sich anfühlt, als hinge unser Überleben davon ab. In solchen Momenten klammern wir uns an eine Person und hoffen, dass sie bei uns bleibt, uns liebt, uns rettet und für immer unsere Licht- und Liebesquelle sein wird. Doch das ist eine unzuverlässige Quelle. Keine Person ist verpflichtet, für immer in unserem Leben zu bleiben. Die einzige Licht- und Liebesquelle, die immer für uns da ist, ist unsere eigene Liebe zu uns selbst.
Deshalb besteht die Lösung in solchen Situationen darin, uns selbst mehr Selbstliebe zu schenken. Es ist völlig normal, dass uns viele Menschen lieben. Aber wenn unsere „innere Blume“ nach Licht und Liebe hungert, sollten wir bei der nächstliegenden Quelle beginnen – bei der Liebe in und zu uns selbst. Sobald wir diese Quelle wieder spüren, haben wir genug Kraft und innere Ruhe, um der Ursache der Situation auf den Grund zu gehen, ohne in „Überlebenspanik“ an der ersten Person festzuhalten, die uns ein wenig Interesse zeigt.
Hier eine kurze und knackige Zusammenfassung dessen, was man tun kann, wenn man sich in einer ähnlichen romantischen Situation wie oben beschrieben befindet. Das sind Lösungen, die ich für Klienten aus der Akasha-Chronik erhalten habe:
- Heilungsvorbereitung: lerne dich selbst zu lieben. Hier sind ein paar Übungen, die du machen kannst, um das zu schaffen:
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Schau dich oft im Spiegel an und sag dir all die liebevollen Dinge, die du dir wünschst, von anderen zu hören. Zum Beispiel:
„Ich liebe dich. Ohne dich kann ich nicht leben. Du bist die Sonne und der Mond in meinem Leben. Du bist so toll. Wow, was für ein Wunder du bist. Es ist mir eine Ehre, dich in meinem Leben haben zu dürfen. Bitte, erlaube mir, dich zu lieben. Ich habe so viele Geschenke für dich vorbereitet. Ich liebe deine Augen. Wow, wie sexy du bist. Ich liebe, wie deine Haut und dein Haar duften.“ -
Schreibe abends eine Liste mit allen Dingen, die du an diesem Tag gut gemacht hast. Zum Beispiel:
„Ich habe heute geschafft, einkaufen zu gehen. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich in Situation X ruhig geblieben bin. Heute sah ich super aus. Ich habe Zeit gefunden, meine Mutter anzurufen. Ich habe meinen Nachbarn angelächelt – und er mich auch.“ -
Nimm dir tagsüber kleine Pausen und sag dir selbst: „Ahhhhh, ich liebe dich.“ Spüre diese Liebe in dir und erlaube, dass sie sich in deinem ganzen Körper ausbreitet. Stell dir vor, wie deine Zellen sie aufsaugen – wie durstige Blumen, die gegossen werden.
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- Heilungsarbeit: finde die Ursache von deinem Problem und bearbeite sie. Die Ursache steckt meisten in die Kindheit.
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Vergib deinen Eltern und all das, was sie dir angetan haben. Vergebung bedeutet, dass das, was damals geschehen ist, dich nicht länger beeinflusst. Stell dir die Situation aus deiner Kindheit wie ein Objekt in deinem Haus vor, das sehr schmutzig ist – dieser Schmutz steht für die Verletzung, die Beleidigung, den Schmerz.
Um dein Haus wieder sauber zu bekommen, hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst den Schmutz mühsam Stück für Stück abschrubben – oder du kannst das Objekt einfach hinauswerfen. Wir alle tragen in uns das Potenzial, alles Belastende mit einem Ausatmen loszulassen. Wir haben bereits alle Werkzeuge in uns – Gott würde uns niemals hilflos zurücklassen.Nimm dir regelmäßig ein paar Momente Zeit, um tief ein- und auszuatmen:
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Beim Ausatmen lass den ganzen Schmutz, all die Schwere, los.
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Beim Einatmen nimm die Liebe, Ruhe und Geborgenheit in dich auf, die immer für dich da ist.
Spüre, wie sich diese Energie in dir ausbreitet, wie sie dich erfüllt und deinen inneren Raum reinigt.
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- Dein neues „ich“: befreunde dich mit der neuen, geheilten Person, die du bist.
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„Fake it till you make it“:
Bis du dich an dein neues Verhaltensmuster gewöhnst, tu so, als wäre es bereits deine Realität. Hier können positive Affirmationen sehr hilfreich sein, zum Beispiel: „Mir geht es gut, jeder liebt mich, und ich ziehe mühelos die richtigen Menschen in mein Leben.“. Wichtig zu wissen ist jedoch: Wenn man Affirmationen zu früh einsetzt, funktionieren sie oft nicht so effektiv. Affirmationen helfen, das neue Muster zu festigen – aber dafür sollte das alte Muster zuerst gelöst werden.
Eine großartige Technik, die du hier anwenden kannst, ist EFT (Emotional Freedom Techniques) – auf Deutsch: „Techniken zur emotionalen Befreiung“.„Mir geht es gut, jeder liebt mich, und ich ziehe mühelos die richtigen Menschen in mein Leben.“„Mir geht es gut, jeder liebt mich, und ich ziehe mühelos die richtigen Menschen in mein Leben.“
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Meditiere über die Liebe:
Setz dich hin, schließe die Augen und meditiere darüber, was Liebe wirklich bedeutet. Erlaube dir zu spüren, wie Liebe von allen Seiten zu dir strömt, und genieße dieses Gefühl. Es ist wichtig zu verstehen, dass es nichts Normaleres gibt, als dass Liebe ungehindert zu uns fließt. So wie die Sonne scheint, weil sie die Sonne ist, und Wasser fließt, weil es Wasser ist, so strömt auch die Liebe zu uns – einfach, weil sie Liebe ist. Wir müssen die Liebe nicht davon überzeugen, zu uns zu kommen. Wir müssen auch nicht „wertvoll genug“ sein, um sie zu verdienen. Alles, was wir tun dürfen, ist, die Blockaden zu lösen, die auf ihrem Weg stehen. Wenn diese Hindernisse verschwinden, scheint die Sonne wieder auf uns – und sie verliert dadurch nicht ein einziges Strahlen.
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Und „last but not least“: In unserer westlichen Kultur wurde uns beigebracht, dass die Hauptaufgabe unseres Partners darin besteht, uns zu lieben. Aber das ist eigentlich gar nicht die wahre Rolle eines romantischen Partners.
Was denkst du?
Was könnte die wahre Rolle unseres romantischen Partners in unserem Leben wirklich sein?


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